Immer schneller und immer so weiter? Die anhaltende COVID-Krise verdeutlicht den hohen Stellenwert von unternehmerischer Verantwortung – für den ökologischen Fußabdruck ebenso wie für das körperliche und mentale Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

 

Gerade große Unternehmen in globalen Wertschöpfungsketten sind gefordert, Nachhaltigkeit aktiv voranzutreiben, um unseren Kindern eine lebenswerte Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt zu hinterlassen. Dabei steht der ökologische Aspekt im Vordergrund, aber wie sieht es eigentlich mit den Menschen aus? People Management stellt das „S“ in ESG in den Vordergrund – als Basis für den Rest! 

 

„Ökologische Nachhaltigkeit und People Sustainability sind eng miteinander verknüpft. Wir müssen bedenken, dass die Menschen einen angemessenen Lebensstandard benötigen, um ökologische Nachhaltigkeit aktiv voranzutreiben. Im Sinne von Ursache und Wirkung ist People Sustainability eine Voraussetzung für die ökologische Nachhaltigkeit.“

 

Kai Anderson, Mercer 

 

Wann beginnt das Umdenken?

Nachhaltigkeit muss in den grundlegenden Prinzipien sowie in den Geschäftsmodellen eines Unternehmens verankert sein. Eine Transformation.  

Positionspapier „People Sustainability“

 

Forschungen bestätigen eine starke Korrelation von nachhaltigem Personalmanagement und langfristiger Unternehmensperformance. So zeigt die MIT-Professorin Zeynep Ton den Teufelskreis mangelnder People Sustainability auf: Niedrige Gehälter, geringe Arbeitsplatzsicherheit und wenig Vorhersehbarkeit führen zu betrieblichen Hemmnissen, die Gewinne sinken, was wiederum zu Einsparungen bei den Arbeitskosten führt und den Teufelskreis weiter anheizt. Die Schaffung guter Arbeitsplätze, gepaart mit starker operativer Exzellenz, schafft wiederum echte Effizienzgewinne und fördert die Wettbewerbsfähigkeit – eine Chance im Rahmen der Business- und HR-Transformation, deren Ertrag sich langfristig bemerkbar machen wird. 

 

Whitepaper „Sustainable at the core“

 

Um eine bessere Zukunft für die Menschen und den Planeten zu schaffen, müssen wir das Tempo bei der Nachhaltigkeit erhöhen. Eine Diskussion, die früher von Umwelt- und Governance-Risiken dominiert wurde, hat sich ausgeweitet und umfasst angesichts der Ereignisse seit 2020 auch eine starke Stimme für soziale Belange.

 

Wir stehen hier ganz am Anfang einer Reise. Unternehmen müssen die Nachhaltigkeit in ihrer DNA verankern, die Nachhaltigkeit der Mitarbeiter als einen wichtigen Teil des "S" in ESG etablieren 

 

Expert:innen von Mercer haben gemeinsam mit wissenschaftlichen Parner:innen das People Sustainability Modell entwickelt. Dabei wird in Anlehnung an die Maslowsche Bedürfnishierarchie People Sustainability definiert als die Pflicht des Arbeitgebers, die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen der Mitarbeitenden im Rahmen des Arbeitsverhältnisses zu erfüllen.  

 

Laden Sie sich das Whitepaper herunter und erfahren Sie mehr über die Verankerung des People Sustainability Modells in der Unternehmensstrategie. Was sind zudem die internen und externen Treiber für People Sustainability? Inwiefern hat COVID-19 die Entwicklung beschleunigt? Und wie lassen sich ESG-Faktoren in Unternehmen eigentlich messen? 

 

„Was wir als People Sustainability bezeichnen, bedeutet im Wesentlichen einen nachhaltigen Umgang mit den Mitarbeitenden. Menschen werden in ihrem Beitrag, den sie für das Unternehmen leisten, wertgeschätzt und die Organisation übernimmt Verantwortung für das physische und psychische Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden.“ 

 

Kai Anderson, Mercer 

 

 

 

Human Work/s Talks 2021 

 

Im Rahmen der Human Work/s Talks 2021 haben wir eine Session dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Kai Anderson, Transformation Lead International bei Mercer und einer der 40 führenden Köpfe in HR hat und Judith Jungmann, CHRO der Beckers Group, Dr. Michael Prochaska, Personalvorstand bei STIHL, Prof. Dr. Florian Englmaier, Dekan der LMU München sowie Jeffrey Dissmann, Leiter Investment Consulting bei Mercer u. a. über diese Fragen diskutiert: Von Corporate Communications zu CSR zu HR – wer bewirkt was in Sachen Nachhaltigkeit? Wie wird aus einer Verpflichtung ein kulturelles Selbstverständnis?  Kein Fortschritt ohne Kontrolle – wie misst man Nachhaltigkeit? Sehen Sie sich die Aufzeichnung an. 

 

Bausteine einer glaubwürdigen Nachhaltigkeitsstrategie

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage … 

Kai Anderson
Kai Anderson
Business Transformation Lead I Mercer


Jonas Kaune
Senior Consultant I Mercer


Jetzt Report herunterladen

Bitte füllen Sie das Formular aus, um den Studienbericht herunterzuladen, und klicken Sie auf „Senden“. Anschließend öffnet sich das Dokument automatisch. Falls sich die Datei nach einem Moment nicht selbst öffnen sollte, überprüfen Sie bitte, ob Sie einen Pop-up-Blocker aktiviert haben. Deaktivieren Sie den Pop-up-Blocker und aktualisieren Sie danach das Fenster. Bitte versuchen Sie nun noch einmal, den Studienbericht herunterzuladen. Zusätzlich erhalten Sie von uns eine E-Mail mit einem direkten Link zu der Datei.

*Required Fields

Was versteht man unter ESG?

Die Abkürzung “ESG” bezieht sich auf die Faktoren Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und verantwortungsvolle Unternehmensführung (Governance). Die Berücksichtigung dieser Faktoren kann sich auf verschiedene Unternehmensbereiche beziehen, z. B. Investments, Produktion oder der Umgang mit Mitarbeitenden. ESG-Faktoren bzw. die Berücksichtigung dieser in der Unternehmensstrategie sind ein wichtiger Indikator für den Grad der Nachhaltigkeit einer Organisation.