Der ungerechtfertigte Angriff der russischen Regierung auf die Bevölkerung der Ukraine hat Auswirkungen auf die ganze Welt. Auch Arbeitgeber müssen sich mit diesen Auswirkungen befassen, die solche Ereignisse auf ihre Arbeitnehmer:innen haben können, selbst auf diejenigen, die weit vom Konfliktherd entfernt sind. Die Situation in der Ukraine mag für Arbeitnehmer:innen, die Familie und Freund:innen in dem Land oder der Region haben, am traumatischsten sein, aber überall auf der Welt sind Viele schockiert, traurig und ängstlich über das, was vor ihnen liegen mag.

 

Die Tatsache, dass sich diese Tragödie vor dem Hintergrund einer weltweiten Pandemie ereignet, verstärkt das Gefühl der Unsicherheit. Doch wie wir während der Pandemie gelernt haben, können Arbeitgeber viel tun, um ihren Mitarbeiter:innen mit Einfühlungsvermögen und angemessener Unterstützung zu helfen, eine Krise zu überstehen. Was Sie jetzt tun, wird wahrscheinlich langfristige Auswirkungen auf Ihre Mitarbeiter:innen und Ihr Unternehmen haben. Die Mitarbeiter:innen haben die Wahl, wo sie arbeiten, und ihr Engagement bestimmt den Erfolg eines jeden Unternehmens; sie werden sich daran erinnern, wie ihr Arbeitgeber sie in Krisenzeiten unterstützt oder nicht unterstützt hat. Empathisches Management wird heute von vielen als Grundvoraussetzung für ein widerstandsfähiges Unternehmen angesehen.

 

Was können Unternehmen also jetzt tun?

Die Sicherheit der Mitarbeiter:innen sollte die oberste Priorität sein.  Arbeitgeber, die in der Ukraine und den angrenzenden Gebieten tätig sind, stehen vor den dringendsten Herausforderungen: Sie haben möglicherweise Mitarbeiter:innen, die auf der Flucht sind, Schutz suchen oder an Kämpfen beteiligt sind. Überlegen Sie, wie Sie bei der Deckung der Grundbedürfnisse helfen können, z. B. mit Lebensmitteln, Transportmitteln, Kommunikationsmitteln, medizinischer Versorgung, Bargeld und Rechtsbeistand.  Und Sie sollten alle Mitarbeiter:innen darüber informieren, welche Schritte Sie unternehmen, um den direkt von der Krise Betroffenen zu helfen, um das Gefühl der Ohnmacht, das viele empfinden, zu lindern.

 

Eröffnen Sie den Dialog.  Auch wenn Sie nicht in der Region tätig sind, sollten Sie nicht davon ausgehen, dass der Angriff auf die Ukraine keine direkten Auswirkungen auf Ihre Mitarbeiter:innen hat - das ist sehr wohl möglich. Es ist wichtig, die Situation anzusprechen und den Dialog zu eröffnen. Erinnern Sie Ihre Mitarbeiter:innen daran, wie sie sich an Employee Assistance Programme wenden und andere Ressourcen für psychische Gesundheit in Anspruch nehmen können. Auch wenn die gesamte Unternehmenskommunikation eine wichtige Rolle spielt, sind die Führungskräfte in dieser Situation die wichtigsten Ansprechpartner:innen - stellen Sie sicher, dass sie vorbereitet sind und über Ressourcen zur Unterstützung der Mitarbeiter:innen verfügen.

 

Bieten Sie Möglichkeiten zur Hilfe an. Es ist ganz natürlich, dass wir von dem, was wir sehen, erschüttert sind, und viele Menschen fragen sich, was sie tun können, um das Leid der direkt Betroffenen zu lindern.  Anderen zu helfen, verbessert nachweislich die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden, und es gibt unzählige Möglichkeiten, bei der Krise in der Ukraine zu helfen. Stellen Sie eine Liste glaubwürdiger Wohlfahrtsverbände und Organisationen zur Verfügung, die Spenden annehmen, und erwägen Sie, die Spenden Ihrer Mitarbeiter:innen zu verdoppeln.

 

Auch wenn die Auswirkungen dieser Krise von jedem/ jeder Mitarbeiter:in anders empfunden werden, können Arbeitgeber einen wichtigen Beitrag leisten. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter:innen wissen, was Sie tun, um die Menschen in der Ukraine zu unterstützen, auch wenn Sie dort keine Niederlassungen haben. Darüber hinaus können Flexibilität, unterstützende Führung und durchdachte Kommunikation dazu beitragen, dass die direkt und indirekt Betroffenen wissen, dass Sie sich kümmern. 

Ihre Ansprechperson:

Sebastian Karwautz
Sebastian Karwautz,
European Transformation Services Business Leader

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