Heimat- oder Gastlandansatz?

Im Artikel des Comp & Ben Magazins geht es um die Entscheidung zwischen Heimat- und Gastlandansatz bei der Vergütung von Expatriates. Der Heimatlandansatz wird oftmals mit teuren traditionellen Expatriate-Paketen in Verbindung gebracht. Aus diesem Grund hat der Gastlandansatz an Popularität gewonnen – vor allem in Form des Local-Plus-Ansatzes, der ein lokales Gehalt mit zusätzlichen entsendungsbezogenen Leistungen kombiniert. Das Gastlandkonzept funktioniert aber nicht für alle Heimat-/Gastland-Kombinationen. Es stellt HR-Verantwortliche insbesondere dann vor Herausforderungen, wenn es zu Gehaltsverlust und/oder einem Verlust von Sozialleistungen führt. Ein weiterer Nachteil ist, dass es zum Beispiel für Mitarbeitende die Gastländer mit hohem Gehaltsniveau gegenüber Ländern mit einem niedrigen Gehaltsniveau attraktiver macht. 

Welcher Vergütungsansatz ist der richtige?

Zur Beantwortung dieser Frage sind differenzierte Lösungsansätze nötig.

  1. HR-Fachleute sollen sich nicht auf einen Ansatz festlegen, sondern unterschiedliche Vergütungsansätze für verschiedene Szenarien verwenden. 

  2. Der Local-Plus Ansatz, der zum Gastlandansatz gehört, kann beispielsweise bei langfristiger Talentplanung und globaler Überprüfung seines Mobilitätskonzepts Vorteile bringen.

  3. Der Heimatlandansatz muss nicht zwangsläufig teurer sein. Wichtig ist gutes Erwartungsmanagement hinsichtlich der Mitarbeitenden.


Zusammenfassend gilt: Das Vergütungspaket muss bei der Entscheidung immer gesamtheitlich betrachtet werden.

Lesen Sie den gesamten Artikel im Comp & Ben Magazin und erfahren Sie mehr über die Lösung des Dilemmas und wie Sie Mitarbeitende für Entsendungen gewinnen können.

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