Grading

Job Grading: Mehr Einfachheit ist gefragt

 

Unternehmen wünschen sich mit Blick auf das Thema Job Grading mehr Einfachheit, um schneller auf die sich kontinuierlich ändernden Bedingungen der Arbeitsumfelder und Verantwortungsbereiche reagieren zu können. So lautet die wichtigste Erkenntnis des 2. Mercer IPE Expert Roundtables, der am 26. November in Frankfurt stattfand. „Unsere Arbeitswelt wird immer komplexer – und der Wunsch nach Einfachheit und Schnelligkeit entsprechend größer“, sagt Mercer-Experte Stephan Pieronczyk.

 

„Unternehmen wollen und müssen heute zunehmend agil sein – dieser Entwicklung müssen moderne Funktionsbewertungssysteme Rechnung tragen. Dazu ist Mut zur Einfachheit gefragt“, so Pieronczyk weiter.

 

Im Rahmen des Roundtables äußerten die TeilnehmerInnen, darunter ExpertInnen aus dem Comp & Ben-Umfeld, die bereits Berührungspunkte mit den Mercer-Services hatten, sowie Grading-Interessierte ohne derartige Vorerfahrungen, als Wunsch nicht nur eine Vereinfachung der Methode, sondern auch eine Reduzierung der Komplexität bei Tools und Reporting. „Ebenfalls eingefordert wurde eine größere Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse. Hierbei gewinnen künstliche Intelligenzen im Rahmen des Bewertungsprozesses immer mehr an Bedeutung. Die Nutzung von Benchmarkinformationen, Plausibilitätsprüfungen sowie modernen Kontrollmechanismen wird durch diese Technologie automatisiert. Die Zukunft könnten Job Grading-Systeme sein, die in den Unternehmen eigenständig gemanagt werden“, so das Fazit von Mark Bonsels, Experte für das Grading-System Mercer IPE (International Position Evaluation).

 

Mit Mercer IPE kann der Wert jeder Position im Unternehmen konsistent ermittelt werden. Im Gegensatz zu anderen Stellenbewertungssystemen fokussiert IPE den relativen Beitrag einer Position, den diese zum Gesamtergebnis anhand der Wertschöpfungskette des Unternehmens leistet. Im Fokus steht also Output statt Input. Darüber hinaus bietet Mercer den Nutzern der IPE-Methodik schon heute eine Vielzahl an unterstützenden HiIfsmitteln wie z. B. die umfangreiche Mercer Job Library mit über 20.000 Benchmarkbeschreibungen und Bewertungen.

 

„Die Erkenntnisse, die wir bei unserem Roundtable gewonnen haben, werden natürlich in die Weiterentwicklung unseres Grading-Systems und IT-Lösungen einfließen“, sagt Bonsels.

 

Ergänzend zum etablierten System IPE bietet Mercer bereits alternative Stellenbewertungsverfahren, die kompatibel in agilen und sich schnell verändernden Organisationen zur Anwendung kommen können: Mercer RPE (Rapid Position Evaluation) ermöglicht eine vereinfachte und dennoch präzise und ganzheitliche Einstufungssystematik auf Basis vordefinierter Job-Familien und mit Hilfe von zwei bis drei Bewertungskriterien. Noch in der finalen Entwicklungsphase ist ein„Gamification“-Ansatz, mit dem in Echtzeit agile Organisationen nachgebildet und zeitgleich bewertet werden können. Mit der Kombination aus IPE, RPE und Gamification ist Mercer der „Frontrunner“ im Bereich Stellenbewertung weltweit.

 


Der Roundtable wurde basierend auf der Design Thinking-Methode gestaltet. Was es damit auf sich hat und wie die Veranstaltung ablief, erklären unsere Experten Axel Fritsch und Lucas Senzel im folgenden Interview.

 


 

„Design Thinking rocks!“

 

Design Thinking ist eine relativ neue Methode. Warum wurde sie für den Mercer IPE Expert Roundtable ausgewählt?

 

Design Thinking war demzufolge die richtige Methode für diesen Roundtable?


Lucas Senzel:
 Absolut! Es war schön zu beobachten, wie leicht den TeilnehmerInnen die Modellierung ihrer Gedanken fiel. Das bestätigt auch das eindeutig positive Feedback des Teilnehmerkreises. Entsprechend sehen wir uns in unserem Ansatz, mit dieser Methode bei dem Event zu arbeiten, absolut bestärkt. Design Thinking rocks!

 

Vielen Dank!

 

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