Die virtuelle Veranstaltungsreihe für führende People Manager:innen

Die neue Realität ist da: der Euphorie eines rasanten Fortschritts der Digitalisierung folgte der Schock über die Zerbrechlichkeit von Gesundheit und Frieden. Alles begleitet von der Sorge um ökologische und soziale Nachhaltigkeit. In einem Handlungsrahmen, der zunehmen komplex ist, begleitet von einer demografischen Entwicklung, die die Verhältnisse am Arbeitsmarkt umkehrt. Spätestens jetzt spüren wir was wir lange schon wissen: Die Dynamik der Veränderung beschleunigt und verbreitert sich. Sie umfasst mittlerweile Bereiche, die wir noch vor kurzem als stabil betrachtet haben.

 

Doch wie begegnen Unternehmen und ihre Mitarbeitenden dieser neuen Realität: Wählen Unternehmen die Taktik des „Weiter so“ oder des ‚Innehaltens und Neustarts‘? Wieviel Veränderungsdynamik kann den Mitarbeitenden zugemutet werden?  Wie kommt man heraus aus dem ‚rasenden Stillstand‘, der viele Unternehmensbereiche erfasst hat? Welche Fähigkeiten muss sich die Organisation jetzt aneignen? Welche Kompetenzen müssen entwickelt werden? Ist die Unternehmenskultur noch zeitgemäß? Haben Unternehmen ein Konzept, wie sie die an sie gestellten Anforderungen von Verlässlichkeit, Resilienz und Empathie erfüllen können?

 

Mit unseren diesjährigen Human Work/s Talks wollen wir diese Diskussion aufnehmen. 

Die Human Work/s Talks 2022 im Überblick

 

Resilienz – Die neue Agilität

 

Donnerstag, 2. Juni 2022

16:30 - 18:00 Uhr 

 

Work without Jobs – Zukunft der Arbeit

 

Mittwoch, 22. Juni 2022

16:30 - 18:00 Uhr 

 

Fachkräftemangel  – Alarm am Arbeitsmarkt

 

Dienstag, 20. September 2022

16:30 -18:00 Uhr 

Mit freundlicher Unterstützung unserer Partner


Resilienz – Die neue Agilität

Donnerstag, 2. Juni 2022 | 16:30 - 18:00 Uhr 

 

Unternehmen haben begonnen, Strukturen und Prozessen agil zu gestalten und die Flexibilität der gesamten Organisation zu erhöhen. Agilität ist ein essenzieller Faktor, die steigende Komplexität zu meistern, Entwicklungen zu antizipieren und auf neue Anforderungen zu reagieren um damit die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Aber ist Agilität auch das Rezept für die tiefgreifende Krisen unserer Zeit?

 

Die vergangenen zwei Jahre haben uns viel abverlangt. Unsicherheit und Ängste bei eingeschränkter Selbstbestimmung haben ein Gefühl von Hilflosigkeit aufkommen lassen. Sie haben unser Wohlbefinden und unsere Motivation stark beeinflusst – und tun es weiterhin. Die Krisen, mit denen wir uns aktuell auseinandersetzen sind zuerst humane Krisen. Die Bewältigung der unmittelbaren Probleme – insbesondere der Schutz der physischen Gesundheit, hat die Rolle von HR in Unternehmen gestärkt. 

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    Die mittelbaren Probleme zeigen sich erst mit der Zeit. Es dämmert uns, dass unsere Bemühungen um die neue Arbeitswelt nicht vollständig sind. Agil ist noch nicht resilient. New Work ist noch nicht nachhaltig. Es fehlt die humane Dimension. Empathie hat sich in der Pandemie als das Mittel gezeigt, das uns vor Schlimmerem bewahrt hat. Empathie zeigt sich im Umgang mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine nicht nur bei Mitarbeitenden sondern teils auch in Corporate Statements.  
     

    Was sich zögernd zeigt, ist noch selten eine unternehmerische Maxime. Ist Empathie bereits Teil des Selbstverständnisses von Organisationen und Führungskräften? Ist aus agil schon resilient geworden? Sind die Transformationsvorhaben in Unternehmen und ihren HR-Abteilungen bereits humanzentriert? Sind diese schon ausreichend gerüstet für diese neue Realität?

Work without Jobs – Zukunft der Arbeit

Mittwoch, 22. Juni 2022 | 16:30 - 18:00 Uhr 

 

Die Welt verändert sich schnell, aber die Art und Weise, wie wir arbeiten, ist in vielerlei Hinsicht in der Vergangenheit verhaftet. Unser Selbstverständnis von Arbeit und die dahinter liegenden Konstrukte wie Stellen und Stelleninhaber passen nicht mehr in die neue Realität. Bei dem anstehenden Wandel geht es nicht nur um die Anforderungen neuer Geschäftsmodelle und den Einfluss neuer Technologie. Es geht besonders um die Anpassungsfähigkeit von Organisationen und den Menschen darin. 

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    Ravin Jesuthasan, Futurist, Autor und Global Head of Transformation bei Mercer, legt in seinem aktuellen Buch “Work without Jobs” dar, dass Unternehmen, die ihre Arbeitnehmer:innen entsprechend ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten und nicht auf der Grundlage ihrer Stellenbeschreibungen einsetzen, widerstandsfähiger, flexibler und agiler werden. Die Dekonstruktion von Stellen ist von entscheidender Bedeutung für die Umsetzung neuer Optionen für die Beschaffung, Entlohnung und Einbindung von Mitarbeitenden und für die erfolgreiche Bewältigung von Herausforderungen wie Digitalisierung, Arbeitsautomatisierung, alternative Arbeitsformen, globale wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit und die Zukunft von Bildung und Lernen. Sie ist auch die Voraussetzung für das Verständnis und die Vorwegnahme der Frage, wie Automatisierung menschliche Arbeit ersetzen, ergänzen oder neu erfinden könnte.

Fachkräftemangel – Alarm am Arbeitsmarkt

Dienstag, 20. September 2022 | 16:30 - 18:00 Uhr 

Die Pandemie hat den Fachkräftemangel nicht gedämpft – im Gegenteil - viele Menschen orientieren sich um und verschärfen das Problem für Unternehmen. Wir sehen ein Rekordhoch an offenen Stellen, die nicht besetzt werden können. Die demografische Entwicklung verbunden mit einem Wertewandel und gestiegenen Erwartungen an Flexibilität stellen Unternehmen vor eine Herausforderung mit strategischer Tragweite.

 

Nach mehr als zwei Jahren Pandemie geht es Mitarbeitenden auch darum, die gewonnene Autonomie zu erhalten. Die Erwartungen an Arbeitgeber, Unternehmenskultur und Flexibilität sind neu definiert. In vielen Rollen bieten hybride Arbeitsweisen die Basis für mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitgebers. 

 

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    Es gibt eine neue Realität. Besonders auf dem US-amerikanischen Markt kündigen immer mehr Menschen ihren Job – die Rede ist von der Great Resignation, der großen Kündigungswelle. Ist diese Welle bereits in Deutschland angekommen? Und was müssen Unternehmen jetzt tun?

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