Bilanzpolitik 2014

Bilanzpolitik 2014

Bilanzpolitik 2014

Aufnahme: 16 September 2014

  • Inhalt
    • Die Herausforderungen, die sich für Unternehmen zum Jahresabschluss 2014 aus den betrieblichen Versorgungszusagen ergeben, sind nicht kleiner geworden. In diesem Webcast möchten wir die wesentlichen Themen vorstellen.

      Der Rechnungszins nach IAS 19, der zum Jahresende 2013 in etwa das Vorjahresniveau gehalten hat, ist auf einen neuen Tiefststand gefallen. Auch der HGB-Zins sinkt mit zunehmender Geschwindigkeit.

      In der Steuerbilanz sind weiterhin komplexe Vorgaben zu beachten. Das AIFM-Steueranpassungsgesetz beinhaltet Neuerungen bei der entgeltlichen Übertragung von Pensionsverpflichtungen, die zwar bereits 2013 umzusetzen waren, jedoch auch für neue Fälle im aktuellen Geschäftsjahr zu beachten sind. Darüber hinaus sind Äußerungen der Finanzverwaltung, beispielsweise zur Maßgeblichkeit, zu beachten. Zudem sind von vielen Unternehmen, die Entgeltumwandlungen aus Sonderzahlungen ermöglichen, die Vorgaben zu gewinnabhängigen Zusagen umzusetzen.

      Auch international sind Änderungen zu beachten. So besteht beispielsweise bei Mitarbeiterbeiträgen, wie sie in der Schweiz vorkommen, nun ein Bewertungswahlrecht, das bilanzpolitisch genutzt werden kann. In Belgien stehen Unternehmen vor der Herausforderung, dass für zukünftige Beiträge der vom Gesetzgeber geforderte Garantiezins oberhalb des von Versicherern gewährten Garantiezinses liegt und somit Pensionspläne, die in Vergangenheit als Beitragspläne (DC) bilanziert worden sind, zukünftig zumindest teilweise als Leistungsplan (DB) bilanziert werden müssen.

      Nicht nur die Zinssätze für die Bilanzierung fallen, auch der Garantiezins für neu abgeschlossene Lebensversicherungen sinkt zum 01.01.2015 von 1,75 % auf 1,25 %. Unternehmen, die Versorgungsverpflichtungen ohnehin über Lebensversicherungen rückdecken wollen, sollten also die entsprechenden Verträge möglichst noch in diesem Jahr abschließen.

      Des Weiteren werden sich Verwaltungsanweisungen der Finanzverwaltung ändern: So sind Verschärfungen bei der Übertragung von Pensionsverpflichtungen auf den Pensionsfonds zu befürchten. Entsprechende Transaktionen sollten daher beschleunigt werden, um sie noch nach alter Erlasslage abschließen zu können. Ungemach droht außerdem bei der steuerlichen Umsetzung des BAG-Urteils zur festen Altersgrenze 65.

      All diese Sachverhalte werden wir in unserem Webcast näher beleuchten, damit Sie für den Jahresabschluss 2014 gewappnet sind.

  • Darum sollten Sie teilnehmen
    • Für den Jahresabschluss ist es von Bedeutung, einen Überblick über die relevanten Fragestellungen zu haben. Dieser Webcast zeigt Ihnen, welche Themen Sie im Hinblick auf Pensionsverpflichtungen auf jeden Fall beachten müssen und wie Sie bilanzpolitisch reagieren können.

  • Referenten
    • Thomas Hagemann, Chefaktuar, Mercer Deutschland

      Dirk Schmallenbach, Consultant,  International Consulting Group, Mercer Deutschland

  • Moderation
    • Stefan Oecking, Partner, Retirement, Mercer Deutschland

  • Zielgruppe
    • Leiter Finanzen, Leiter Rechnungswesen, Leiter Treasury, Leiter Betriebliche Altersversorgung, Leiter Compensation & Benefits, Leiter Human Resources