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Zuletzt aktualisiert: 12 September 2011 Autor: Michael Braun
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Sechs von zehn Arbeitnehmern in Deutschland würden sich, wenn sie zwischen mehreren vergleichbaren Angeboten wählen könnten, für den Arbeitgeber entscheiden, der eine ganzjährige Privatpatientenversorgung durch eine arbeitgeberfinanzierte Zusatzversicherung bietet. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag von AXA durchgeführt hat.
Im Rahmen der Studie wurden im Mai 2011 über 1.000 gesetzlich krankenversicherte Arbeiter und Angestellte zwischen 16 und 65 Jahren befragt, welche Leistungen sie sich von Unternehmen wünschen und wie relevant diese bei der Jobsuche sind.
„Die Studie macht deutlich, dass die betriebliche Krankenversicherung als Benefit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die positiven Effekte für Unternehmen sind vielseitig. Eine betriebliche Krankenversicherung ist ein hervorragendes Instrument zur Mitarbeitergewinnung und -bindung, zum Beispiel, weil sie kostenintensive Behandlungen finanziell absichert. Darüber hinaus trägt sie zur Gesundheitsförderung der Mitarbeiter und damit zur Erhaltung der Arbeitskraft im Unternehmen bei, was vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ein wichtiger Punkt ist“, kommentiert Michael Braun, Leiter des Bereichs Health Insurance bei Mercer in Deutschland. „Angesichts des sich zuspitzenden Fachkräftemangels wird die Bedeutung noch weiter zunehmen. Mit dem Angebot einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung haben Unternehmen die Möglichkeit, ihr Nebenleistungspaket zu optimieren, sich damit als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren und sich von ihren Wettbewerbern abzugrenzen.“
Die Angebote, aus denen Unternehmen wählen können, sind vielfältig und reichen von der Gesundheitsvorsorge über ambulante, stationäre oder zahnärztliche Zusatzkonzepte bis zum Tarif für eine privatärztliche Behandlung. Die Tarife können für die ganze Belegschaft oder für einzelne Mitarbeitergruppen, zum Beispiel für Führungskräfte, abgeschlossen werden.
„Die positiven Effekte lassen sich durch die Verknüpfung mit einem strategischen betrieblichen Gesundheitsmanagement noch verstärken. Wir machen immer wieder die Erfahrung, dass Unternehmen gar nicht wissen, welche Bandbreite an Optionen und kostengünstigen Lösungen es gibt“, so Michael Braun weiter.
In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich oder den Niederlanden, wo der Großteil der Bevölkerung aufgrund der unzureichenden gesetzlichen Leistungen zusätzlich einen privaten Versicherungsschutz in Anspruch nimmt, ist die betriebliche Krankenversicherung als attraktive Nebenleistung schon lange weit verbreitet. „Vor dem Hintergrund der Gesundheitsreformen hat der Leistungsumfang, den die gesetzliche Krankenversicherung bietet, in Deutschland abgenommen. Dieser Trend wird sich aufgrund der neueren Entwicklungen im Gesundheitswesen verstärken. Ein zusätzlicher Schutz durch eine private Zusatzversicherung gewinnt für den Einzelnen daher mehr und mehr an Attraktivität“, erklärt Michael Braun.
Dabei gibt es für alle Unternehmensgrößen kostengünstige Modelle für eine betriebliche Krankenversicherung. „Der Markt bietet auch für kleine Unternehmen attraktive Lösungen. Und der Aufwand ist für Unternehmen aller Größen sehr gering: Die Mitarbeiterkommunikation, die wichtig ist, um den Wert der Leistungen zu vermitteln, wird komplett vom Versicherer bzw. vom Makler geleistet“, sagt Michael Braun. |
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