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Die Gebühren der Asset Manager für die meisten nicht-traditionellen Asset-Klassen sind aufgrund des gestiegenen Kostenbewusstseins vieler Investoren zurückgegangen. Vor allem die Gebühren in den Bereichen Hedgefonds, Private Equity, Infrastruktur und Immobilien sind gesunken.
Dies ist das Ergebnis des internationalen 2010 Asset Manager Fee Survey von Mercer, in dessen Rahmen alle zwei Jahre die Gebühren von mehr als 20.000 Asset Management-Produkten von 4.000 Investment-Firmen analysiert werden. Die Studie deckt zahlreiche Produktkategorien über verschiedene geografische Regionen ab.
„Unternehmen und Investoren spüren noch immer die Auswirkungen der Finanzkrise. Die Ergebnisse einiger alternativer Anlageprodukte sind nicht zufriedenstellend. Zusammen mit dem zunehmenden Fokus auf die operativen Kosten erhöht sich dadurch der Druck auf die Asset Manager, die Komplexität ihrer Produkte zu vereinfachen und im Hinblick auf die Gebühren in der ohnehin teuren alternativen Anlageklasse Zugeständnisse an ihre Kunden zu machen“, erklärt Herwig Kinzler, Leiter des Bereichs Investment Consulting von Mercer in Deutschland.
Traditionelle Asset-Klassen
Globale Emerging-Markets-Aktien sind immer noch die teuerste traditionelle Asset-Klasse, für die im Median Gebühren von 0,9 Prozent zu entrichten sind. Die Asset-Klasse Aktien Small Caps folgt mit Gebührensätzen von 0,89 Prozent.
Bei einem Spezialfondsmandat von 100 Millionen Euro für Globale Aktien ist mit einer Vergütung von 0,53 Prozent im Median zu rechnen. Europäische und Euroland Aktienportfolios liegen mit Vergütungen von 0,48 bzw. 0,50 Prozent recht eng beieinander. „Die Gebühren für Aktienstrategien sind aufgrund des größeren Chancenpotenzials weiterhin höher als für die meisten Rentenstrategien“, so Kinzler weiter. Für Euroland-Unternehmensanleihenmandate sind 0,28 Prozent und für Euroland-Rentenmandate (Aggregate) 0,26 Prozent zu zahlen. Dagegen sind Investments in Hedgefonds (Global TAA/Global Macro) mit Gebühren von 0,60 Prozent im Median erwartungsgemäß teurer.
Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass die durchschnittlichen Gebühren über alle Asset-Klassen in Europa mit 0,63 Prozent im Mittelfeld liegen, während sie in Schwellenländern mit 0,87 Prozent am höchsten ausfallen. Am günstigsten sind die Gebühren mit 0,3 Prozent in Kanada, gefolgt von UK (0,46) und Australien (0,47).
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